Arjen Robben: Es ist einfach beschissen

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Anfang der Woche machten Gerüchte die Runde Arjen Robben stünde nach seiner Adduktorenverletzung kurz vor einem Comeback beim FC Bayern München. Nun hat sich der 31-jährige selbst zu seiner aktuellen Situation geäußert und sämtliche Spekulationen rund um eine vorzeitige Rückkehr beendet.

Seit Anfang September muss der FC Bayern München auf Arjen Robben verzichten, der offensive Mittelfeldspieler hatte sich bei der niederländischen Nationalmannschaft eine Adduktorenverletzung zugezogen und wird aller Voraussicht nach nicht vor Mitte Oktober zurück auf dem Platz stehen. Anfang der Woche berichtete die Bild Zeitung über ein mögliches Blitz-Comeback von Robben, passend zum Bundesliga-Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen Borussia Dortmund, doch diese Meldungen dementierte der Robben nun selbst. Im Gespräch mit dem niederländischen Radiosender „Evers Staat Op“ äußerte er sich wie folgt dazu: „Es ist schon wieder besser, aber immer noch nicht gut. Das Frustrierendste ist, dass ich alles tue, um so fit wie möglich zu sein. Es ist einfach beschissen“.

Robben zeigte sich sichtlich frustriert und in alte Zeiten zurückversetzt: „Das lief eigentlich ziemlich gut. Zwei Jahre lang war ich vollkommen fit, und jetzt erlebe ich diesen Rückfall mit drei Verletzungen nacheinander“.

Besonders bitter für Robben ist auch die Tatsache, dass er die letzten beiden EM-.Qualifikationsspiele mit den Niederlanden verpassen wird. Oranje liegt aktuell nur auf dem vierten Platz in der Gruppe A und droht die EURO 2016 kommendes Jahr in Frankreich zu verpassen.

Auch bei den Münchnern erwartet Robben nach seinem Comeback viel Arbeit, mit Douglas Costa und Kingsley Coman haben sich zuletzt zwei Spieler in den Vordergrund gespielt, die beide auf den Außenpositionen agieren und ursprünglich als Backup bzw. Ergänzung zu Robben und Ribery verpflichtet wurde. Die Frage ist nur inwiefern Pep Guardiola Robben nach seiner Rückkehr direkt wieder den Vorzug erteilen wird oder sich der Niederländer erst wieder einen Stammplatz erkämpfen muss.

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