Copa del Rey: Real gewinnt 3:1 gegen Cadiz und droht dennoch auszuscheiden

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Bittere Nachrichten für Real Madrid, die Königlichen haben sich gestern Abend in der 4. Runde der Copa del Rey mit 3:1 gegen den FC Cadiz durchzusetzen und drohen dennoch aus dem Pokal auszuscheiden. Real hat mit Denis Cheryshev einen Spieler eingesetzt, der nicht spielberechtigt war und wird nun aller Voraussicht nach disqualifiziert.

Bei Real Madrid läuft es derzeit alles andere als rund, vor knapp zehn Tagen wurde man im El Clasico zu Hause mit 0:4 vom FC Barcelona in die Schranken gewiesen und hat damit einen großen Rückschlag in Sachen Meisterschaft hinnehmen müssen. Auch im spanischen Pokal sieht es düster aus, denn dort droht den Königlichen das Aus in der 4. Runde gegen den FC Cadiz und das, obwohl man sich gestern im Hinspiel mit 3:1 durchsetzen konnte. Da Rafael Benitez mit Denis Cheryshev einen nicht spielberechtigten Spielern auflaufen ließ wird Real aller Voraussicht nach aus der Copa del Rey disqualifiziert. Der Russe hatte in der Vorsaison als Leihgabe an den FC Villarreal drei Gelbe Karten in der Copa del Rey kassiert und wäre somit eigentlich gesperrt gewesen. Ausgerechnet Cheryshev brachte Real in der 3. Minute mit 1:0 in Führung.

Erst zu Beginn der zweiten Hälfte bemerkte man bei Real den Fauxpas und nahm Cheryshev vom Feld – das ändert jedoch nichts an dem Verstoß. Cadiz-Präsident Manolo Vizcaíno kündigte bereits unmittelbar nach dem Spiel an, das Beste aus der Situation für seinen Klub rausholen zu wollen. Auch Osasuna wurde in der 2. Runde für ein ähnliches Vergehen disqualifiziert, da sie mit Unai Garcia einen Spieler eingesetzt hatten, obwohl dieser im letzten Pokalspiel der vergangenen Saison Gelb-Rot gesehen hatte.

Rafael Benitez äußerte sich nach dem Spiel wie folgt dazu: „Wir wussten nichts. Keiner informierte den Klub in irgendeiner Weise über die Sperre von Cheryshev – weder der FC Villarreal noch der spanische Fußballverband. Wir wurden während der Pause informiert und wechselten Cheryshev aus, um unseren guten Glauben zu zeigen“.

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