Medien: Wechselt Stefan Kießling zu Hannover 96? Völler dementiert Gerüchte

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Bereits seit Wochen wird darüber spekuliert ob und wohin Stefan Kießling Bayer Leverkusen in der Winterpause verlässt. Hannover 96 soll großes Interesse an dem 31-jährigen haben, doch nun hat Bayer-Sportdirektor Rudi Völler ein Machtwort gesprochen und sämtliche Wechselgerüchte dementiert. Laut Völler bleibt Kießling in Leverkusen.

Wirklich zufrieden war Stefan Kießling in den letzten Woche nicht bei Bayer Leverkusen, der 31-jährige Angreifer fand sich immer häufiger auf der Bank wieder und musste seinen Stammplatz an Neuzugang Javier Hernanderz abgeben. Der Mexikaner trifft derzeit wie am Fließband und so dürfte es kaum jemand verwundern, dass Kießling zuletzt öffentlich seine Wechselabsichten im Winter andeutete. Der ehemalige Nationalspieler möchte im Herbst seiner Karriere nicht auf der Ersatzbank schmorren, sondern spielen, so viel wie möglich. In Leverkusen scheint dies unter Roger Schmidt nur noch bedingt möglich.

Kießling, der eigentlich noch einen laufenden Vertrag bis 2017 in Leverkusen hat, wurde zuletzt mit zahlreichen Bundesligisten in Verbindung gebracht. Allen voran Hannover 96 und der VfB Stuttgart sollen großes Interesse haben. Die Niedersachen machen kein Geheimnis daraus, dass man sich im Winter im Sturm nochmals verstärken möchte und laut der BILD Zeitung ist Kießling ganz weit oben auf der Wunschliste von H96-Trainer Michael Frontzeck.

Während Kießling allen Anschein nach bereit ist Leverkusen nach zehn Jahren vorzeitig zu verlassen, äußerte sich nun auch Bayer-Sportdirektor Rudi Völler zu den aktuellen Spekulationen und schloss einen Transfer im Winter aus: „Fakt ist: Stefan bleibt bei uns. Er ist ein Super-Junge, hat einen tollen Charakter. Es war für ihn eine schwierige Situation. Aber mit der Vorstellung gegen Gladbach hat er noch mal zementiert, welchen Charakter er hat“.

Kießling hat am vergangenen Wochenende zwei Treffer beim 5:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach erzielt und nochmals unter Beweis gestellt, dass er das Toreschießen nicht verlernt hat. Doch auch ohne diese beiden Treffer ist Kießling laut Völler wichtig für den Verein: „Natürlich hat er es verdient, dass wir uns mit seiner Situation auseinandersetzen. Doch wir brauchen einen breiten Kader. Wir haben im neuen Jahr nur noch Englische Wochen. Er muss bleiben“.

Es wird spannend zu sehen ob Kießling tatsächlich in Leverkusen bleibt. Sollte sich seine Situation in der Rückrunde nicht verbessern, dürfte ein Wechsel spätestens im Sommer wieder ein Thema werden.

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