DFB-Pokal: Dortmund und Bremen ziehen ins Halbfinale ein

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Mit Borussia Dortmund und Werder Bremen stehen die ersten beiden Halbfinalisten im DFB-Pokal fest. Beide Teams feierten gestern Abend jeweils einen 3:1-Auswärtserfolg. Während sich der BVB gegen den VfB Stuttgart durchsetzte, gewannen die Hanseaten gegen Bayer Leverkusen.

Borussia Dortmund stand in den letzten 4 Jahren insgesamt 3 mal im DFB-Pokal-Finale und auch diese Saison sind die Schwarz-Gelben auf dem besten Weg nach Berlin. Der BVB setzte sich gestern Abend auswärts mit 3:1 beim VfB Stuttgart durch und steht damit in der Runde der letzten vier Teams.

Marco Reus brachte die Gäste aus Dortmund bereits nach 5. absolvierten Minuten früh mit 1:0 im Führung. Lukas Rupp erzielte Mitte der ersten Hälfte (21.) den 1:1 Ausgleich für die Schwaben. Noch vor der Pause (31.) traf Pierre-Erick Aubameyang zum 2:1 für die Borussia.

Im zweiten Spielabschnitt drängten die Gastgeber auf den erneuten Ausgleich, doch der VfB scheiterte immer wieder am starken Roman Bürki im Dortmunder Tor. Kurz vor dem Abpfiff (89.) erzielte Henrikh Mkhitaryan das 3:1 für den BVB und sorgte damit für die Vorentscheidung.

VfB-Coach Jürgen Kramny zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben in der zweiten Halbzeit einen unheimlichen Kampf abgeliefert. Aber wir haben den Ausgleich nicht geschafft. Wir waren nahe dran. Gegen Dortmund zu verlieren, ist nicht unnormal. In der Bundesliga werden wir wieder aufstehen“.

Auch sein Gegenüber, Thomas Tuchel, war zufrieden mit der Art und Weise wie sein Team aufgetreten ist: „Wir haben in der zweiten Hälfte zwar fahrlässig Konterchancen liegen gelassen. Aber in dieser Situation des Gegners, unter diesen Gegebenheiten haben wir ein perfektes Spiel gemacht“.

Bremen dreht Spiel gegen Leverkusen

Nicht nur in Dortmund gab es gestern Grund zum Jubeln, auch in Bremen dürfte man mehr als zufrieden sein. Die Hanseaten setzten sich im zweiten Spiel des Abends etwas überraschend mit 3:1 gegen Bayer Leverkusen auswärts durch. Besonders bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass Bremen einen 0:1 Rückstand dabei drehen konnte.

Javier Hernandez brachte die Werkself in der 21. Minute mit einem verhandelten Foulelfmeter mit 1:0 in Front. Die Leverkusener Führung hielt jedoch nicht allzu lange, zunächst glich Santiago García im der 31. für die Gäste aus Bremen aus, ehe Claudio Pizarro in der 40. Minute mit einem verwandelten Strafstoß vor der Halbzeitpause die Partie drehte. Besonders bitter für die Werkself war die Tatsache, dass Außenverteidiger Wendell für sein Foul im eigenem Strafraum als letzter Mann die rote Karte sah.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich eine echte Pokalschlacht. Trotz Unterzahl kamen die Gastgeber immer wieder zu guten Chancen, schafften es jedoch nicht den Ausgleich zu erzielen. Und so kam es, wie es kommen musste, Florian Grillitsch traf im der 82. Minute zum 3:1 für Werder und setzte damit zugleich den Schlusspunkt in einer abwechslungsreichen Begegnung.

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