Roger Schmidt sorgt für Eklat bei der 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund

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Bayer Leverkusen musste sich gestern Nachmittag mit 0:1 gegen Borussia Dortmund geschlagen geben. Nach dem Spiel stand jedoch weniger das Ergebnis im Vordergrund, sondern vielmehr das Verhalten von Bayer-Coach Roger Schmidt, den mit einem Eklat für eine knapp zehnminütige Spielunterbrechung sorgte.

In Leverkusen werden sich die Verantwortlichen und Fans heute Morgen sicherlich die Frage stellen was schlimmer ist, die 0:1-Heimpleite gegen Borussia Dortmund oder der Eklat den Bayer-Coach Roger Schmidt nach dem Gegentreffer von Pierre-Erick Aubameyang in der 64. Minute ausgelöst hat. Schmidt beschwerte sich nach dem Tor so lautstark an der Seitenlinie, dass er von Schiedsrichter Felix Zwayer auf die Tribüne geschickt wurde. Doch der 48-jährige weigerte sich den Platz zu verlassen. Zwayer entschied sich daraufhin das Spiel zu unterbrechen, knapp zehn Minuten wurde kein Fußball mehr gespielt, bis Schmidt schlussendlich dann doch auf der Tribüne Platz nahm.

Das Verhalten von Schmidt dürfte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Nachspiel für Bayer als auch den Coach selbst haben. DFL-Schiedsrichtermanager Hellmut Krug äußerte sich in der BILD Zeitung wie folgt zu dem Vorfall: „Das wird ein Fall für den Kontrollausschuss. Eine längere Sperre für Roger Schmidt ist durchaus denkbar“.

In Leverkusen hingegen nimmt man den eigenen Trainer und dessen Verhalten in Schutz. Sportdirektor Rudi Völler betonte nach dem Spiel bei Sky, dass Zwayer mit der Spielunterbrechung völlig überreagiert hätte. Es wird spannend zu sehen ob der DFL bzw. der DFB dies genauso sieht.

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