Champions League-Finale: Das Endspiel der Superlative

bet365_banner_468x60_new

Das Champions-League-Finale von Mailand steht noch bevor, doch schon jetzt ist klar: Wieder einmal kommt der Sieger aus Spanien. Nach dem Europa-League-Triumph des FC Sevilla unterstreichen auch die beiden Madrider Klubs Real und Atlético die Vormachtstellung der Primera División im europäischen Fußball.

Viermal kam der Champions-League-Sieger in den letzten sieben Jahren aus Spanien, allein drei Titel holte der FC Barcelona. Seit den Halbfinals steht nun fest: Auch in der Saison 2015/2016 stellt die Primera División das beste Team Europas, zum dritten Mal in Folge. Dass am kommenden Samstag in Mailand nach 2014 erneut Real Madrid und Atlético Madrid aufeinander treffen, zeigt eindrucksvoll, wie deutlich der spanische Fußball den anderen Top-Ligen enteilt ist, zumindest, was seine Erfolge angeht. Mit 105.142 Punkten liegt die Primera División in der UEFA-Fünfjahreswertung uneinholbar vor Deutschland, England und Italien. Durch den Europa-League-Titel für den FC Sevilla wird Spanien zudem wohl auch nächstes Jahr wieder fünf Teams in die Königsklasse schicken und so weiter Punkte sammeln.

Ronaldo vor neuer Bestmarke

Während Atlético am Samstag im San Siro in Mailand auf die Revanche für das unglücklich verlorene Endspiel 2014 pocht, könnte Real die Champions League zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren gewinnen. Ein weiterer Beleg dafür, welches Ausmaß die Dominanz der spanischen Teams, insbesondere der Königlichen, angenommen hat. Schließlich hatten die Weißen zuvor zwölf lange Jahre auf „La Decima“, ihren zehnten Champions-League-Titel, gewartet. Der erneute Finaleinzug erinnert unweigerlich an Reals letzte goldene Zeit zwischen 1998 und 2002, in der man den Pokal gleich dreimal gewinnen konnte.

Während der spanische Fußball eine Schallmauer nach der anderen durchbricht, veranstaltet Cristiano Ronaldo seine eigene Rekordjagd. Sechzehn Mal traf der Portugiese bereits in der laufenden Spielzeit, mit einem Doppelpack im Finale könnte er die Bestmarke von 17 Toren knacken, die er letzte Saison selbst aufgestellt hatte. Noch Anfang der Woche stand jedoch nicht fest, ob Ronaldo überhaupt einsatzfähig sein würde. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht von einer Trainingsverletzung. Nur wenige Stunden später gab der Superstar jedoch Entwarnung und meldete sich fit.

Lieblingsgegner Atlético

Mit Atlético Madrid wartet im Finale übrigens einer seiner Lieblingsgegner: In 24 Spielen gegen die Rojiblancos traf Ronaldo 15-mal, nur gegen den Erzrivalen Barcelona gelangen ihm mehr Tore. Dass der glänzend aufgelegte „CR7“ der entscheidende Faktor im Finale von Mailand sein könnte, spiegelt sich auch in den Prognosen der Wettkunden vor dem Endspiel wider. Eine Grafik von Interwetten zeigt, dass 48,2 Prozent an einen Sieg für Real Madrid in der regulären Spielzeit glauben. Lediglich 22,3 Prozent sehen Atlético nach 90 Minuten vorn. Für Ronaldo wäre es der insgesamt dritte Champions-League-Titel in seiner Karriere, der ihn der Auszeichnung als Weltfußballer des Jahres wohl ein großes Stück näher bringen würde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.