EM 2016: Italien kegelt Spanien aus dem Turnier, Island schockt England

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Der letzte Achtelfinal-Tag bei der EURO 2016 hatte es nochmals in sich, mit Spanien und England haben sich gleich zwei Titelkandidaten vorzeitig von der EM in Frankreich verabschiedet. Spanien musste sich mit 0:2 gegen Italien geschlagen geben und Island setzte sich vollkommen überraschend mit 2:1 gegen die Three Lions durch.

Die EM 2016 bleibt das Turnier der (großen) Überraschungen, mit Polen, Wales und Island stehen drei Nationalmannschaften in der Runde der letzten acht mit denen vor der EURO kaum jemand gerechnet hätte.

Gestern Abend standen die letzten beiden Achtelfinal-Paarungen an, im 18 Uhr Spiel im Pariser Stade de France setzte sich Italien im Spitzenspiel gegen Spanien mit 2:0 und hat damit den amtierenden Europameister aus dem Turnier geworfen. Giorgio Chiellini (31.) und Graziano Pelle (91.) erzielten die beiden Treffer für die Squadra Azzurra, der damit eine gelungene Revanche für die Final-Niederlage von 2012 gelungen ist. Im Viertelfinale kommt es nun zu einem echten Fußball-Klassiker zwischen Italien und Deutschland.

Italiens Nationaltrainer Antonio Conte äußerte sich nach dem Spiel wie folgt zu der Leistung seiner Mannschaft und dem bevorstehenden Spiel: „Ich wusste es, dass die Jungs was wichtiges und Außerordentliches leisten würden. Jetzt stehen wir vor einem harten Duell gegen Deutschland, doch wir haben bewiesen, dass Italien nicht Catenaccio ist.“

Hart patzt erneut, Sigthorsson schießt England aus dem Turnier

Auch im zweiten Spiel des Tages gab es eine faustdicke Überraschung, vermutlich die größte des bisherigen Turniers. Das „kleine“ Island hat sich gegen das „große“ England mit 2:1 durchgesetzt und steht damit bei seiner ersten EM-Teilnahme direkt in der Runde der letzten acht.

Nach 4. Minuten sah es so aus, als würde alles sein „normalen“ Lauf nehmen. Wayne Rooney brachte die Three Lions mit einem verwandelten Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Doch Ragnar Sigurdsson gelang postwendend in der 6. Minute der 1:1-Ausgleich für die Isländer. In der 18. Minute machte dann Kolbeinn Sigthorsson seinem Name alle Ehre und brachte Island mit 2:1 in Front. Der Stürmer profitierte dabei jedoch von einem Patzer von Joe Hart im englischen Tor, es war bereits der zweiet große Fehler des englischen Schlussmanns in diesem Turnier. Gegen Wales konnte seine Mannschaft diesen nochmals ausbügeln, gegen Island gelang dies nicht ein zweites Mal. Am Ende blieb es beim knappen aber nicht unverdienten 2:1-Erfolg der tapferen Skandinavier. Island trifft nun im Viertelfinale auf Gastgeber Frankreich.

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