Werder Bremen: Viktor Skripnik hadert mit dem Trainerjob

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Werder-Trainer Skripnik zeigt sich nach der 0:6-Klatsche gegen den FC Bayern München desillusioniert und drohte seinen Spielern eine härtere Gangart an. Der Ukrainer scheint derzeit alles andere als zufrieden zu sein mit seinem Trainerjob.

Erstrunden-Aus im DFB-Pokal, 0:6-Pleite zum Bundesliga-Auftakt, die Saison hätte kaum schlimmer beginnen können für Werder Bremen und vor allem für Trainer Viktor Skripnik. Dieser zeigte sich nach der Pleite gegen die Bayern mächtig enttäuscht und haderte in der BILD-Zeitung auch über seinen Job als Profitrainer: „Ich hatte einen Traumjob als U17-Trainer. Und plötzlich geht es nach oben und ich lande in der Bundesliga. Ich habe keinen einzigen Tag als Trainer genossen. Das soll ein Traumjob sein? Leck mich…“.

Bereits unmittelbar zu Saisonbeginn machen Gerüchte die Runde, dass Skripnik das Handtuch bei den Hanseaten wirft. Trotz der Krise denkt der Ukrainer (Vertrag bis 2018) nicht ans Aufgeben. Stattdessen hat er seinen Spieler Konsequenzen angedroht: „Meine Entscheidungen werden brutaler. Ein paar Spielern wird das nicht gefallen. Aber Gott sei Dank kann ich die Entscheidungen treffen.“

Während viele Werder-Fans den Rausschmiss von Skripnik fordern, stehen die Verantwortlichen hinter diesem und haben unmittelbar nach dem Bayern-Spiel betont, dass es im Verein selbst keinerlei Trainerdiskussionen gibt. Es wird spannend zu sehen wie lange dies noch anhalten wird. Skripnik ist seit Oktober 2014 Cheftrainer in Bremen, vergangene Saison wendete Werder den Abstieg erst am letzten Spieltag ab.

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