Werder Bremen: Gnabry-Transfer sorgt weiterhin für Verwirrung

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Mit der Verpflichtung von Serge Gnabry ist Werder Bremen vergangene Woche kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode noch ein echte Transfercoup gelungen. Der Wechsel des 21-jährigen Offensivspielers vom FC Arsenal an die Weser sorgt jedoch nach wie vor für Verwirrung.

Serge Gnabry war ein heiß begehrter Spieler in der abgelaufenen Sommer-Transferperiode. Gerüchten zu Folge war die halbe Bundesliga an dem 21 Jahre alten Offensivspieler dran, am Ende hat Werder Bremen das Rennen gemacht. Während sich die Fans an der Weser über die Verpflichtung des deutschen U23-Nationalspielers freuen, fragen sich zahlreiche andere Fans und Experten wie den Bremern dieser Transfercoup gelungen ist.

Kurioserweise wird der FC Bayern immer wieder mit dem Wechsel von Gnabry zu den Hanseaten in Verbindung gebracht. Demnach soll der deutsche Rekordmeister in den Transfer (finanziell) verwickelt sein. Auch wenn Werder-Manager Frank Baumann diese Meldungen vergangene Woche dementierte, halten sich diese Gerüchte hartnäckig und wurde nun durch den Transfer-Experten Raphael Honigstein nochmals bestätigt. Dieser äußerte sich im Sport1-Doppelpass wie folgt zu dem Gnabry-Transfer: „Man hat sich ein bisschen Hilfe durch den FC Bayern verschafft. Es gibt zwar keine Einigung mit Bayern, aber wenn es dort Bedarf gibt, haben sie die Möglichkeit, ihn zu holen.“ Was konkret mit „Hilfe“ gemeint ist, wurde nicht weiter erläutert von Honigstein, dieser führte jedoch aus, dass ein direkter Kauf von Gnabry durch die Bayern deutlich teurer geworden wäre: „Der Preis wäre höher, wenn Bayern bei Arsenal wegen Gnabry nachfragt. Wenn Werder fragt, sagt Arsenal: Mehr als fünf Millionen Euro können sie sich nicht leisten.“

In Italien, Spanien und teilweise auch England ist es nicht unüblich, dass Spieler bei anderen Vereinen „geparkt“ werden. Insbesondere wenn es um junge Nachwuchsspieler wie Gnabry geht. Dieser steht zwar offiziell bei Werder unter Vertrag, eine (mündliche) Absprache mit den Bayern könnte jedoch durchaus bestehen, z.B. in Form einer Kaufoption. Auch Ex-Weder-Chef Willi Lemke äußerte sich zu dem Gnabry-Transfer und deutete darauf hin, dass die Bayern wohl ihre Finger mit ihm Spiel hatten bei der Verpflichtung: „Für mich wäre es aus Sicht des Aufsichtsrats schwer gewesen, das auszuplaudern. So wie es gelaufen ist, und ich gehe davon aus, dass Sie sehr gut informiert sind, finde ich es prima.“

Es wird spannend zu sehen ob Gnabry tatsächlich irgendwann mal das Trikot des FC Bayern tragen wird. Seitens der Verantwortlichen in München gab es hierzu bisher noch keinerlei Reaktion bzw. Aussagen, dabei wird es aller Voraussicht nach jedoch auch bleiben.

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