Nationalmannschaft: Hansi Flick verlässt den DFB

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Der Deutsche Fußball-Bund DFB muss sich mal wieder auf die Suche nach einem neuen Sportdirektor machen. Wie der DFB gestern bekannt gab, wurde der Vertrag mit Hansi Flick vorzeitig aufgelöst. Der 51-jährige möchte sich zukünftig verstärkt um seine Familien kümmern. Gerüchten zu Folge könnte Flick jedoch auch sein Comeback bei der TSG 1899 Hoffenheim feiern.

Die neue Woche begann turbulent für den DFB, denn der bisherige Sportdirektor Hansi Flick gab völlig unerwartet seinen Rücktritt bekannt. Der Deutsche Fußball-Bund hat die brisante Neuigkeit bereits bestätigt. Flick hätte beim DFB noch über einen gültigen Kontrakt bis zum Jahr 2019 verfügt, die Bitte um Auflösung des bestehenden Vertrags kam daher wohl für die Verbandschefs sehr überraschend. 2006 begann für Hans-Dieter Flick die Karriere beim DFB. Nach der WM in Deutschland und dem Rücktritt von Jürgen Klinsmann als Bundestrainer, wurde er von dem Verband zum Assistenztrainer von Joachim Löw auserkoren. Acht Jahre übte Flick dieses Amt aus. Nach dem Erfolg der Deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, tauschte er seinen Posten als Co-Trainer mit dem Amt des DFB-Sportdirektors.

Nach nunmehr zehn Jahren beim Deutschen Fußball-Bund beendet Hansi Flick diese Ära auf eigenen Wunsch. Seinen Aussagen zufolge erlebte er die vergangenen Jahre beim DFB als tolle Zeit. Nun wolle er sich jedoch mehr seiner Familie widmen. Mögliche Gerüchte über Differenzen zwischen Verband und seiner Person erstickte der 51-Jährige sogleich im Keim. Zudem betonte er, dass ihn auch keine anderen Angebote zu diesem Schritt bewogen hätten. Die Vorstandschaft des DFB um Präsident Grindel und Generalsekretär Dr. Curtius setzte er demnach in einer persönlichen Runde über sein Vorhaben in Kenntnis. Grindel hob die Verdienste des einstigen Fußballprofis hervor und zeigte sich betrübt über Flicks Entscheidung. Der DFB akzeptiere jedoch diesen Schritt. Einen Ersatz für Hansi Flick hat der Verband zwar noch nicht, aber bis dieser gefunden ist, soll Horst Hrubesch die Geschäfte als Sportdirektor einstweilen leiten.

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