Bundesliga: Der Abstiegskampf nimmt Konturen an

bet365_banner_468x60_new
Fußball News

jarmoluk / Pixabay

Nachdem die Tabelle diese Saison teils wie auf den Kopf gestellt wirkte, zeichnet sich langsam ab, wer dauerhaft im Keller feststeckt. Wieder sind einige Traditionsvereine mit dabei.

Als in der letzten Saison die beiden Aufsteiger Darmstadt und Ingolstadt in der Bundesliga starteten, waren sich viele Experten einig, dass die beiden zukünftigen Absteiger bereits feststehen würden. Es kam anders, die Außenseiter spielten eine ausgezeichnete Saison, absteigen mussten mit Stuttgart und Hannover zwei über lange Jahre etablierten Clubs. Ein Bild, das sich diese Saison wiederholen könnte.

Nordvereine im Süden der Tabelle

Der HSV ist ein Traditionsverein, ohne Frage. Eine neue Tradition ist in den vergangenen Jahren hinzugekommen: Der glückliche Klassenerhalt. Bereits zweimal mussten sie in der Relegation nachsitzen und auch letzte Saison wurde lange gezittert an der Elbe. Da passt es nur ins Bild, dass nach 18 Spieltagen Hamburg den vorletzten Platz belegt. Das 1:3 gegen Ingolstadt bedeutete die zweite Niederlage im zweiten Spiel des Jahres. Nicht weit weg ist der Rivale aus Bremen. Auch Werder steckt seit Jahren unten drin, das einstige Derby auf Spitzenniveau ist zu einem Kellerduell mutiert. Bremen startete zwar achtungsvoll ins neue Jahr, mehr als Respekt bekamen sie für ihre knappen 1:2-Niederlagen gegen Bayern und Dortmund jedoch nicht. Und auch der dritte Nordverein, der VFL Wolfsburg, konnte sich trotz zwischenzeitlich drei Siegen in Folge nicht aus dem Abstiegssumpf befreien und kassierte beim 1:2 gegen Augsburg den nächsten Dämpfer.

Ingolstadt holt sich wichtigen Dreier ab, Darmstadt eine Ohrfeige

Während Ingolstadt sich durch den Sieg über den HSV an den Hansestädtern vorbei schieben konnte und nun den Relegationsplatz mit Tuchfühlung zu den Nicht-Abstiegsplätzen  belegt, ließ Darmstadt bei der 1:6-Packung gegen Köln zuhause jede Bundesligatauglichkeit vermissen. Aktuell stehen die Lilien erst bei neun Punkten und haben bereits sechs Punkte Rückstand aufs rettende Ufer. Beide Vereine müssen am kommenden Wochenende auswärts ran. Darmstadt reist zum Derby nach Frankfurt, Ingolstadt in die Hauptstadt, beides keine einfachen Partien.

Wen wird es treffen?

Wie so häufig stecken viele Mannschaften im Abstiegsstrudel. Darmstadt scheint momentan stark angeschlagen, auch der HSV startete schlecht ins neue Jahr. Die Niederlagen gegen die die direkte Konkurrenz aus Wolfsburg und Ingolstadt schmerzte doppelt. Für die Buchmacher sind daher auch diese beiden Teams die naheliegendsten Abstiegskandidaten. Beispielweise beim Online-Wettportal bwin liegt die Quote auf einen Darmstädter Abstieg nur noch bei 1,03, auf Hamburg beträgt sie 2,1. Dicht dahinter liegen noch Ingolstadt und Bremen (jeweils 2,2), wogegen Wolfsburg bereits deutlich mehr zugetraut wird (15) – und das, obwohl sie nur vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz haben. Aber selbst Augsburg (13) und Mainz (21) sind noch lange nicht gerettet. Ein Tipp auf die kommenden Absteiger scheint momentan nicht nur aufgrund der Quoten und der interessanten Konstellation attraktiv. Zusätzlich können Neukunden bei bwin momentan von einer Bonusaktion profitieren: Wird die erste Wette verloren, gibt es den Einsatz von bis zu 100€ zurück. Eine Möglichkeit, wie sie die Bundesligisten nicht haben: Ein Zurück gibt es vor allem für finanziell schwächere Teams wie Darmstadt 98 zumindest vorerst wohl nicht mehr.

1 Kommentar

  1. Johannes

    HSV 2 : 0 Leverkusen (Fr)
    Bayern 1 : 3 Schalke
    M’Gladbach 2 : 0 Freiburg
    Hertha 0 : 2 Ingolstadt
    Köln 2 : 2 Wolfsburg
    Hoffenheim 1 : 1 Mainz
    Dortmund 0 : 1 Leipzig
    Augsburg 0 : 2 Bremen (So)
    Frankfurt 1 : 2 Darmstadt (So)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.