Mit dem zweiten Anzug zum Confed Cup 2017

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Am Montag startet Deutschland gegen Australien in den Confed Cup in Russland. Bundestrainer Löw verzichtet dabei auf den großen Teil des Stammpersonals. Doch können die jungen Nachrücker bereits glänzen?

Das Problem ist ein altbekanntes: Bereits bei der ersten Confed-Cup-Teilnahme Deutschlands musste 1999 der damalige Trainer Erich Ribbeck auf viele Stammspieler verzichten. Maximal zwei Spieler pro Bundesliga-Team durfte er mitnehmen, was zu überraschenden Einladungen wie Ronald Maul und Heiko Gerber führte. Jogi Löw ist 2017 zwar nicht an solche Vorgaben gebunden, seine Topstarts lässt er dennoch zu Hause, um Kräfte für die neue Saison zu sammeln. Doch am Kader sieht man, was sich zwischen 1999 und 2017 im deutschen Fußball getan hat, denn trotz der Absagen sind viele hochinteressante und talentierte Spieler im Team.

Was kann man von der deutschen Mannschaft erwarten?

Was die international eher unerfahrene und kaum eingespielte Mannschaft von Jogi Löw in Russland leisten kann, dürfte eine der spannendesten Fragen des umstrittenen Turniers sein. Besonders im Test gegen Dänemark merkte man der jungen Elf die Anfangsnervosität noch an. Richtung Confed Cup 2017 sollte sich das jedoch gelegt haben, schließlich darf Löw auf jede Menge Talente zurückgreifen.

So spielte Niklas Süle eine überragende Saison für Hoffenheim und zeigte bereits bei den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr, dass er eine Mannschaft führen kann. Amin Younes dribbelte Ajax Amsterdam ins Europa-League-Finale und Timo Werner schoss Leipzig in die Champions-League, ganz zu schweigen von Spielern wie Emre Can, Julian Draxler und Shkodran Mustafi, die trotz ihrer jungen Jahre schon auf eine beachtliche Erfahrung bauen können.

Ein ähnliches Abschneiden wie 1999 ist vom DFB-Team wohl kaum zu erwarten. Geht man nach den Wettquoten, gilt Deutschland sogar als heißester Titelanwärter. Beim Sportwettenanbieter bwin beispielsweise weist Deutschland gemeinsam mit Portugal die niedrigste Quote (3,5) auf, gefolgt von Chile (3,75). Auch wenn ein echter Favorit schwer auszumachen ist, könnte sich ein Tipp auf den Turniersieger dennoch lohnen. Dank des bwin-Bonus für Neukunden verdoppelt sich der Gewinn der ersten Wette momentan. Bei Verlust gibt es den Einsatz zurück. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

Gruppengegner zuletzt durchwachsen

In der Gruppenphase trifft Deutschland, das wohl von Julian Draxler als Kapitän angeführt wird, auf Chile, Australien und Kamerun. Der vermeintlich stärkste Gegner Chile ließ zuletzt Federn konnte im Freundschaftsspiel gegen Rumänien eine 2:0-Führung nicht über die Zeit bringen und verlor das Spiel noch mit 2:3. Australien gewann in der WM-Qualifikation knapp gegen Saudi-Arabien (3:2) und verlor im Anschluss ein Freundschaftsspiel gegen Brasilien mit 0:4. Lediglich Kamerun gewann seine beiden letzten Aufgaben gegen Marokko (1:0) und Kolumbien (4:0).

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