Zlatan Ibrahimovic sorgt für einen Eklat in Frankreich

Zlatan Ibrahimovic ist das enfants terribles des europäische Spitzenfussballs. Auf dem Platz ist der 33-jährige Schwede ein Genie, außerhalb sorgt er immer mit seinen kontroversen Aussagen immer wieder für Diskussionen. Mit seinem Wutausbruch gestern Abend bei der 2:3-Niederlage von Paris St. Germain gegen Girondins Bordeaux steht er erneut im medialen Fokus in Frankreich.

Die vergangene Woche dürfte Zlatan Ibrahimovic nicht so schnell vergessen, am Mittwoch flog er im Champions League-Achtelfinale gegen den FC Chelsea vorzeitig mit rot vom Platz und musste knapp 60 Minuten von außen bangen und leiden. Am Ende setzte sich PSG gegen Chelsea durch und steht im Viertelfinale der Königsklasse. Gestern stand Ibrahimovic bei der 2:3-Niederlage der Pariser in der Ligue 1 gegen Bordeaux erneut im Fokus.

Der 33-jährige Schwede hat mit einem heftigen Wutausbruch für einen Eklat in Frankreich gesorgt. Ibrahimovic äußerte sich vor laufenden TV-Kameras unrühmlich über die Unparteiischen und Frankreich: „Ich spiele seit 15 Jahren Fußball, ich habe noch nie so einen Schiedsrichter gesehen wie in diesem Scheißland. Dieses Land verdient PSG nicht“.

Wenige Stunden später folgte via Facebook eine entschuldigen von Ibrahimovic: „Meine Aussagen nach dem Spiel waren nicht gegen Frankreich oder die Franzosen gerichtet. Ich habe über Fußball gesprochen. Ich kann nicht akzeptieren, wenn die Schiedsrichter sich nicht an die Regeln halten. Es war nicht das erste Mal und es nervt mich einfach. Ich entschuldige mich, wenn sich jemand angegriffen fühlt.“

Der Stürmer erzielte zwei Tore, die am Ende nicht ausreichen sollten. Durch die Niederlage verlor der amtierende Meister als Tabellenzweiter (56 Punkte) an Boden auf Olympique Lyon (58), die derzeit die Ligue 1 anführen.

Foto: Doha Stadium Plus Qatar / Flickr (CC BY 2.0)

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