Bayer Leverkusen: Höjbjerg oder Meyer? Wer kommt als Aranguiz-Ersatz?

Nach der schweren Verletzung von Charles Aranguiz befindet sich Bayer Leverkusen auf der Suche nach einem Ersatz für den Chilenen. Aktuellen Medienberichten zu Folge stehen Max Meyer vom FC Schalke 04 und Pierre-Emile Höjbjerg vom FC Bayern München dabei ganz oben auf der Wunschliste von Trainer Roger Schmidt.

Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass Bayer Leverkusen nach dem Achillessehnenriss von Charles Aranguiz frühestens gegen Ende der Rückrunde wieder mit dem Neuzugang rechnen kann. Die Saison ist damit faktisch gelaufen für den zentralen Mittelfeldspieler. Nach dem Weggang von Gonzalo Castro hat die Werkself jedoch einen Bedarf im Mittelfeld und befindet sich derzeit (erneut) auf der Suche nach einem passenden Spieler.

Laut dem kicker hat Sportdirektor Rudi Völler mit Max Mayer (FC Schalke 04) und Pierre-Emile Höjbjerg (FC Bayern München) zwei passenden Alternativen ins Auge gefasst. Meyer beobachtet man in Leverkusen bereits seit geraumer Zeit, der 19-jährige spielt unter S04-Coach Andre Breitenreiter nur eine untergeordnete Rolle und scheint mit seiner Situation auf Schalke nicht wirklich zu frieden zu sein. Gerüchten zu Folge sollen die Verantwortlichen bei den Knappen durchaus gesprächsbereit sein in Sachen Meyer-Verkauf, die Schmerzgrenze für einen Transfer liegt demnach bei knapp 10 Millionen Euro.

Doch Meyer wäre jedoch nur Plan B, denn der U21-Nationalspieler ist eher ein Mann für das offensive Mittelfeld und keiner der seine Stärken in der Defensive hat. Plan A heißt Pierre-Emile Höjbjerg, auch der Däne spielt in München unter Bayern-Trainer Pep Guardiola nur die 2. Wahl und will sich damit nicht zufrieden geben. Ein Verkauf scheint jedoch keine Option zu sein wie er zuletzt betonte: „Wenn, dann ist nur eine Leihe möglich. Kein Verkauf. Aber ich weiß nicht, was passieren wird“. Eine Leihe bis zum Ende der Saison wäre auch für Leverkusen aus sportlicher und finanzieller Sicht interessant. Der Vorteil bei Höjbjerg ist die Tatsache, dass dieser sowohl auf der 8 aber auch auf der 6 spielen kann.

Maßgeblich entscheidend wird sein ob Leverkusen den Sprung in die Champions League-Gruppenphase schafft und dadurch weitere Einnahmen generieren kann. In den CL-Playoffs trifft die Werkself heute Abend in der BayArena auf Lazio Rom und muss dabei einen 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel wett machen.