Bayern sind weiterhin an Angel Di Maria interessiert

Mit der Verpflichtung von Douglas Costa von Schachtar Donezk schien es so, als hätten die Bayern ihren Bedarf an offensiven Flügelspielern für diesen Sommer gedeckt. Doch FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat gestern die Spekulationen rund um eine Verpflichtung Angel Di Maria von Manchester United erneut angeheizt. Der 59-jährige wollte weitere Verpflichtungen bis Ende August nicht ausschließen.

Angel Di Maria ist aktuell wohl einer der meistbegehrten Spieler auf dem Transfermarkt, der Argentinier wird Manchester United diesen Sommer mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verlassen, die Frage ist nur wohin? Mit dem FC Bayern und Paris St. Germain gibt es zwei Vereine die großes Interesse an dem 27-jährigen haben. Zuletzt schien es so, als hätte PSG die besseren Aussichten, doch FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge will sich in Sachen Di Maria noch nicht geschlagen geben. Vor dem Abflug der Münchner nach China wurde Rummenigge auf Di Maria angesprochen und äußerte sich wie folgt dazu: „Ich möchte nichts dementieren“.

Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen ließ bereits Ende März die Muskeln spielen und deutete an, dass Spieler wie Di Maria für den FC Bayern durchaus finanzierbar wären: „Wir könnten 100 Millionen Euro für einen Spieler zahlen“.

Es ist kein Geheimnis, dass Bayern-Trainer Pep Guardiola Di Maria als seinen absoluten Wunschspieler auserkoren hat. Da dieser auf dem Transfermarkt zu haben ist, werden sich die Bayern bis zuletzt um diesen auch bemühen und vermutlich auch an ihre finanzielle Schmerzgrenze gehen.

Ob es am Ende jedoch reichen wird um Di Maria nach München zu holen bleibt abzuwarten. Viele Fans und Experten hatten damit gerechnet, dass Di Maria im Rahmen des Schweinsteiger-Transfers zu den Bayern wechselt. Daraus wurde jedoch nichts, was nicht unbedingt für die Bayern spricht.