Bundesliga: Der Abstiegskampf bleibt bis zum Ende spannend

Der 33. Spieltag liegt hinter uns und das große Zittern in der Bundesliga geht weiter. Während Freiburg, Hannover und Stuttgart wichtige Siege feiern konnten am Wochenende, steht Paderborn mit dem Rücken zur Wand und auch der HSV ist wieder in die Abstiegszone gerutscht.

2:1-Siege sind nicht nur statistisch betrachtet die häufigsten Siege beim Fußball, sondern waren auch am vergangenen Bundesligaspieltag häufig vorzufinden. Alle abstiegsbedrohten Teams konnten knappe 2:1-Erfolge feiern. Hannover 96 setzte sich auswärts beim FC Augsburg durch, Freiburg zu Hause gegen die Bayern und der VfB Stuttgart im Abstiegsduell gegen den HSV. Vor allem der Freiburger Sieg gegen die Bayern kam für viele etwas überraschend und hat die Tabellensituation ordentlich aufgemischt.

Hannover 96 hat derzeit wohl (mit 34 Punkten) die beste Ausgangslange vor dem letzten Spieltag, die Niedersachen treffen am kommenden Samstag beim letzten Saisonspiel zu Hause auf Freiburg und bleiben mit einem Sieg sicher in der Liga. Je nach dem wie Stuttgart auswärts in Paderborn und der HSV zu Hause gegen Schalke spielen, könnten den Rothosen auch bereits ein Unentschieden reichen. Gleiche Rechnung gilt für den Sportclub, die mit 34 Punkten punktgleich mit den Niedersachen sind und mit einem Punkt zumindest den Relegationsplatz sicher haben.

Für den HSV gibt es keine allzu großen Optionen, die Hamburger sind zum siegen verdammt und können den Klassenerhalt aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Der HSV benötigt sowohl einen Ausrutscher vom VfB Stuttgart (keinen Sieg) und einen Gewinner im Duell zwischen Hannover 96 und Freiburg. Ein eigener Sieg gegen S04 ist die Grundvoraussetzung um überhaupt noch Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. Ein Unentschieden würde dem HSV nicht helfen, unabhängig davon wie die anderen spielen.

Auch für den VfB Stuttgart gibt es am kommenden Samstag kein taktieren, die Schwaben stehen derzeit auf dem Relegationsplatz und haben alles in der eigenen Hand. Mit einem Auswärtserfolg gegen Paderborn ist der Klassenerhalte perfekt, egal wie der HSV, Hannover oder Freiburg spielen.

Die schlechtesten Karten im Abstiegskampf hat Paderborn, die mit 31 Punkten Tabellenletzter sind. Aufgrund des schlechtesten Torverhältnisses im Tabellenkeller benötigen die Ostwestfalen nicht nur einen eigenen Sieg, sondern auch idealerweise ein Remis in Hamburg bzw. einen Schalke-Sieg. Selbst dann ist jedoch „nur“ der Relegationsplatz in Aussicht, denn 23 bzw. 16 Tordifferenz wird Paderborn am letzten Spieltag nicht mehr aufholen.