EM-Quali 2016: Deutschland müht sich zum Sieg gegen Schottland

Mit einem knappen 3:2-Auswärtsefolg in der EM-Quali 2016 gegen Schottland hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gestern Abend einen großen Schritt in Richtung direkte EM-Teilnahme gemacht. Der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw fehlt nur noch ein Punkt aus den letzten beiden Qualifikationsspielen.

Die deutsche Nationalmannschaft steht kurz davor das Ticket für die EM 2016 kommenden Sommer in Frankreich zu lösen. Auf den 3:1-Heimerfolg gegen Polen am vergangenen Wochenende ließen Bastian Schweinsteiger & Co. gestern einen knappen aber verdienten 3:2-Auswärtserfolg in Schottland folgen. Deutschland hat damit seinen ersten Platz in der Gruppe D verteidigt und benötigt aus den verbliebenen zwei Qualifikationsspielen nur noch einen Zähler um die direkte EM-Teilnahme unter Dach und Fach zu bringen.

Thomas Müller war mit seinem Doppelpack in der 18. und 34. Minute sowie mit seiner Vorlage zum 3:2 von Ilkay Gündogan der „Spieler des Spiels“. Deutschland geriet zwischendurch jedoch ins wanken und fing sich zwei Mal den Ausgleich. Mats Hummels erzielte in der 28. Minute per Eigentor das 1:1 und James McArthur traf für die Gastgeber in der 43. zum 2:2. Auch wenn das Ergebnis am Ende sehr knall ausfiel, spiegelt dies nicht die wahren Kräfteverhältnisse auf dem Platz wieder. Die DFB-Elf war die spielbestimmende Mannschaft, in allen Belangen, und hätte mit einer besseren Chancenauswertung sicherlich noch das eine oder andere Tor mehr erzielen können, wenn nicht sogar müssen.

Bundestrainer Joachim Löw äußerte sich nach dem Spiel wie folgt dazu: „Es war ein schweres Spiel, weil Schottland nichts für ein gutes Spiel getan hat. Sie haben auf Standardsituationen gesetzt, da haben wir zwei Tore kassiert. Ansonsten haben wir keine Chance aus dem Spiel zugelassen. Es gab wenig Räume, wir mussten die Mischung aus Dynamik und Geduld finden“.

In den letzten beiden EM-Qualifikationsspielen trifft Deutschland im Oktober zunächst in Dublin auf Irland (8.10) und drei Tage später am 11.10 in Leipzig auf Georgien.