FIFA gibt Großkreutz-Wechsel zu Galatasaray Istanbul nicht frei

Mit dieser Meldung hätte wohl niemand ernsthaft gerechnet! Der Fußball-Weltverband FIFA hat den Wechsel von Kevin Großkreutz vom BVB zu Galatasaray Istanbul aufgrund eines Formfehlers nicht freigegeben. Der 27-jährige Weltmeister erhält demnach keine gültige Spielberechtigung und darf bis zur kommenden Transferperiode nur trainieren und kein Pflichtspiel für die Türken absolvieren.

Das Happy End in Sachen Kevon Großkreutz-Transfer ist ausgeblieben, entgegen aller Erwartungen hat der Fußball-Weltverband FIFA den Wechsel des 27-jährigen Mittelfeldspielers von Borussia Dortmund zu Galatasaray Istanbul nicht bestätigt. Großkreutz erhält somit keine Spielberechtigung für den türkischen Meister, wird dennoch in Istanbul bleiben. Auf Instagram äußerte sich der Weltmeister wie folgt zu der aktuellen Situation: „Die FIFA hat meine Spielberechtigung NICHT anerkannt, trotzdem werde ich ab der kommenden Woche mich nach Istanbul begeben und eingewöhnen. Ich habe nun leider bis Januar die Zeit mich nur im „Training“ zu beweisen“.

Hintergrund der FIFA-Entscheidung ist ein Formfehler, demnach hat Galatasaray zwar die notwendigen Transferunterlagen bei der FIFA rechtzetiig eingereicht, diese waren jedoch nicht unterschrieben und somit ungültig. Auch der BVB hat sich gestern zu dem Wechsel geäußert und den Transfer, trotzt negativer FIFA-Entscheidung, bestätigt: „Galatasaray Istanbul und Kevin Großkreutz haben gegenüber Borussia Dortmund heute den Wunsch geäußert, den Wechsel gleichwohl sofort und zu den bereits vereinbarten Konditionen zu vollziehen“.

Der Transfer wird nun zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zu Beginn des Wintertransferfensters, endgültig vollzogen werden. Bis dahin darf und wird Kevin Großkreutz nur am Training und an Testspielen von Galatasaray teilnehmen können.