Kevin Prince-Boateng: Das sind alles Lügen

Kevin Prince-Boateng

Foto: UN Geneva / Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Kevin-Prince Boateng hat sich bisher nicht öffentlich zu seinem Rauswurf beim FC Schalke 04 geäußert. Nun geht der 28-jährige jedoch in die Offensive und bezeichnet die Berichte und Spekulationen rund um seine Person als Lügen. Boateng habe sich laut eigener Aussage nichts zuschulden kommen lassen.

Genie und Wahnsinn lagen und liegen bei Kevin-Prince Boateng immer sehr eng beieinander. Der gebürtige Berliner hat sich schon in jungen Jahren einen Ruf als Bad Boy gemacht und wird diesem aktuell nun wieder gerecht. Vergangene Woche wurde Boateng, gemeinsam mit Teamkollegen Sidney Sam, beim FC Schalke 04 suspendiert. Obwohl der 28-jährige noch einen Vertrag bis zum Sommer 2016 bei S04 hat, wird er aller Voraussicht nach kein Spiel mehr für Königsblau bestreiten. Als Grund für den Rauswurf gab Schalke-Manager Horst Heldt mangelndes Vertrauen an. Nun äußerte sich Boateng in der Sport Bild erstmals selbst zu den aktuellen Geschehnissen: „Es ist sehr traurig, wie meine Zeit auf Schalke geendet ist. Doch dies war nicht meine Entscheidung. Mir wurde nur gesagt, dass kein Vertrauen mehr da sei. Das akzeptiere und respektiere ich zu 100 Prozent.“

Während die Medien seit Tagen wild über die Hintergründe der Suspendierung spekulieren, möchte Boateng keine Schlammschlacht mit den Verantwortlichen auf Schalke lostreten: „Ich werde niemanden schlecht reden. Ich habe zwei Jahre lang meine Arbeit gemacht, ob ich mal sehr gut oder sehr schlecht gespielt habe – das kann passieren. Eins ist klar: Ich habe zwei Jahre öffentlich für alles, wirklich alles, meinen Kopf hingehalten.“

Boateng betonte, dass die Berichte und Gerüchte nicht der Wahrheit entsprechen würden: „Das Niveau dieser Leute, die etwas über mich erzählen und Gerüchte streuen, bediene ich nicht. Doch alles, was jetzt medial transportiert wurde, ist gelogen.“

Wie es nach der Saison mit Boateng weitergeht ist derzeit noch offen, Gerüchten zu Folge plant der 28-jährige eine Rückkehr nach Italien in die Serie A.