Real Mallorca wird aus der UEFA Europa League ausgeschlossen

Wie die UEFA heute bekannt gegeben hat wird der spanische Club RCD Mallorca nicht an der UEFA Europa League teilnehmen können.

Der Club steht in schweren finanziellen Problemen und soll mit rund 85 Millionen Euro in der Kreide stehen. Aus diesem Grund wurden sogar schon einem spanischen Tennis Spieler Anteile des Vereins gegen ein paar Millionen überlassen, auch werden wohl in naher Zukunft Spielerverkäufe ausstehen. Der Ausschlag gebende Punkt bei dieser Sache ist die neue Regel Financial Fair Play, welche in der Europa League und in der Champions League dafür sorgt, dass Vereine nicht mehr Geld investieren, als diese auch besitzen. Gegen diese Auflage hat Real Mallorca verstoßen und wird somit aus der UEFA Europa League ausgeschlossen.

Offiziell heißt es auf der Webseite der UEFA:
Auf seinem heutigen Treffen in Nyon hat die UEFA-Kontroll- und Disziplinarkammer die Entscheidung getroffen, dass der spanische Verein RCD Mallorca nicht zu den UEFA-Vereinswettbewerben der Saison 2010/11 zugelassen wird.

Basierend auf all den Experten-Meinungen, die zu diesem Zweck eingeholt wurden, ist die Kontroll- und Disziplinarkammer zu dem Schluss gekommen, dass der Klub nicht die notwendigen Zulassungskriterien (Artikel 2.07 der Regularien der UEFA Europa League) erfüllt. Die Lizenz des Klubs ist nicht in Übereinstimmung mit den UEFA-Klublizenzierungsregularien, Ausgabe 2008, verliehen worden und der Klub hat die in diesen Regularien geforderten Bedingungen nicht erfüllt.

Gegen die Entscheidung der Kontroll- und Disziplinarkammer kann innerhalb von drei Tagen nach Zustellung der Urteilsbegründung Berufung eingelegt werden.

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