Verlässt Kevin Großkreutz Borussia Dortmund diesen Sommer?

Kevin Großkreutz gehört zu den absoluten Identifikationsfiguren bei Borussia Dortmund, der 27-jährige Mittelfeldspieler lebt und liebt den BVB wie kein anderer Spieler im Kader von Thomas Tuchel. Doch aktuellen Medienberichten zu Folge könnte Großkreutz den BVB diesen Sommer vorzeitig verlassen.

Kevin Großkreutz ist kein begnadeter Techniker, auch in Sachen Schnelligkeit und Torabschluss gibt es durchaus Mittelfeldspieler die über mehr Qualitäten verfügen. Dennoch hat es der 27-jährige durch sein Engagement, seine Leidenschaft in die deutsche Nationalmannschaft geschafft und darf sich seit dem vergangenen Sommer vollkommen zu Recht Weltmeister nennen. Doch bis auf den WM-Triumph in Brasilien lief vergangene Saison wenig so wie es sich Großkreutz erhofft hatte. Für den BVB stand er gerade einmal in insgesamt 25 Pflichtspielen auf dem Platz, in der Bundesliga waren es nur 17 Spiele mit durchschnittlichen 60. Minuten pro Partie. Einen Stammplatz hat Großkreutz nicht mehr und auch unter Neu-Trainer Thomas Tuchel scheint Großkreutz keine tragende Rolle in der kommenden Saison zu spielen.

Gestern feierte Großkreutz nach einer zweieinhalbmonatiger Verletzungspause sein Comeback beim BVB, wie viele Spiele er für die Schwarzgelben noch bestreiten wird ist derzeit jedoch offen. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2016. Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung soll es derzeit nicht geben. Sportdirektor Michael Zorc äußerte sich wie folgt dazu: „Wir schauen uns das an, und dann sehen wir weiter“. Auch Großkreutz selbst zeigte sich zuletzt offen in Sachen Zukunftsperspektive beim BVB: „Was meine Person angeht, wird man in den nächsten Wochen sehen, ob ich weiter für Borussia Dortmund spiele oder nicht“.

Fakt ist, Großkreutz ist derzeit „nur“ Ergänzungsspieler und wird es sehr schwer haben unter Tuchel erneut zum Stammspieler zu werden. Sollte sich Großkreutz mit dieser Rolle anfreunden könne, scheint eine Vertragsverlängerung nicht ausgeschlossen zu sein. Hat dieser jedoch den Anspruch regelmäßig und vor allem mehr zu spielen scheint ein Wechsel diesen Sommer mehr als realistisch.

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