VfL Wolfsburg: Klaus Allofs verlängert bis 2019

VfL Wolfsburg: Klaus Allofs verlängert bis 2019

Foto: Steindy / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Klaus Allofs gehört zu den besten Fußball-Managern in der Bundesliga. Der 58-jähirge hat gemeinsam mit Trainer Dieter Hecking den VfL Wolfsburg binnen zwei Jahren erneut in die UEFA Champions League geführt. Wie gestern bekannt wurde, wird Allofs die Wölfe auch in den kommenden Jahren managen. Der ehemalige Profi hat seinen Vertrag in Wolfsburg vorzeitig bis 2019 verlängert.

Vizemeisterschaft, Einzug ins Viertelfinale der UEFA Europa League und ins Finale des DFB-Pokals. Die Saison-Bilanz des VfL Wolfsburgs kann sich durchaus sehen lassen. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat VfL-Manager Klaus Allofs, der gemeinsam mit Dieter Hecking eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt hat, dies Borussia Dortmund als Bayern-Jäger Nr. 1 abgelöst hat.

Bereits seit geraumer Zeit wurde darüber spekuliert ob bzw. wann Allofs seinen Vertrag in Wolfsburg verlängert, seit gestern ist es nun fix. Der 58-jährige wird den Wölfen mindestens noch bis zum Sommer 2019 erhalten bleiben. VfL-Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz äußerte sich wie folgt zu der Vertragsverlängerung: „Klaus Allofs war ein Glücksgriff für den VfL Wolfsburg. Schneller als erwartet, hat er den Verein dorthin gebracht, wo wir ihn uns alle wünschen: nämlich ins obere Drittel der Bundesliga und zurück nach Europa. Doch der VfL wird nicht nur sportlich respektiert, sondern er zeigt auch ein sympathisches Gesicht. Kurzum: Der VfL macht wieder Spaß! Wir freuen uns, dass Klaus Allofs seine Arbeit fortsetzen wird. Unser gemeinsamer Weg ist nämlich noch nicht zu Ende“. Auch Allofs betonte, dass die Wölfe noch nicht ganz dort sind wo man hinmöchte: „Ich danke dem Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit. Der VfL Wolfsburg war für mich damals eine große Herausforderung, und ist dies auch heute noch. Wir haben auf unserem Weg nach knapp drei Jahren die ersten Zwischenziele erreicht, aber sind noch nicht dort angelangt, wo wir hinwollen. Ich bin meine Aufgabe mit dem Ziel angegangen, den VfL nachhaltig in der Spitzengruppe der Bundesliga und im internationalen Wettbewerb etablieren zu wollen. Mit dem Team der Geschäftsführung und mit Cheftrainer Dieter Hecking arbeiten wir gemeinsam daran, den VfL insgesamt auf allen Ebenen weiterzuentwickeln.“

Allofs hat nicht nur Top-Spieler wie Kevin de Bryune, Andre Schürrle oder Max Kruse verpflichtet. Darüber hinaus hat er auch die Verträge mit Leistungsträgern wie Vieirinha und Ricardo Rodriguez verlängert. Sein größter „Transfer-Coup“ war jedoch vermutlich die Verpflichtung von Trainer Dieter Hecking Ende 2012 unmittelbar nach seinem Amtsantritt.